Lida Mahdavi

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Danièle Gillemon - Le Soir - Novembre 2006

Sur le thème de l'Orient et de l'Occident, cette série particulièrement nourrie de toiles dévoile la belle et volontaire tentative du peintre iranien de concilier deux systèmes de valeurs plastiques et poétique.
Une palette insolite aux tons résolument mûrs, entêtant de pierre précieuses - émeraude, améthyste, rubis parfois éclairés de jaune vif ou de blanc -, diffracte la lumière et les figures en réseaux verticaux.
L'ensemble évoque la troublante mystique des vitraux.

Sa manière d'aborder la diversité des sujets en atténue la portée parfois réaliste ou politique. Elle agit davantage comme une grille de lecture symbolique, laissant la priorité à une organisation ornementale.

Née à Téhéran Lida Mahdavi a fait ses classes en Allemagne et exposé un peu partout, d'abord attirée par l'expressionnisme et ses déformations. Plus tard elle a étudié de près l'univers formel de l'Orient optant parfois pour la disparition de la figure au bénéfice d'un géométrisme dense, prismatique où l'éclat scintillant de la couleur refoule l'objet dans les marges du tableau.

Tina Daners-Schöll - 17.08.2001

Morgenland trifft Abendland

Farbenreichtum und Formenfülle: Bilder von Lida Mahdavi in Galerie

Koblenz. "Hoffnung, brennend", "Abstieg zur Hölle", "Die Flucht" - die Titel ihrer Bilder klingen oft erschreekend, die Werke selbst lassen jedoch auch oft eine durchaus optimistische Grundeinstellung erkennen.
Verschiedene Facetten des Lebens werden beleuchtet positive und negative Erfahrungen und Erlebnisse malerisch umgesetzt.
Unter dem Titel "Orient meets Occident" präsentiert die Künstlerin Lida Mahdavi derzeit ihre Werke in der Koblenzer Galerie Ursel Steinacker.

Zwei Welten trafen aufeinander, als die siebzehnjährige persische Studentin Lida mahdavi an den Kunstakademien von Hamburg und München auf westliche Maltraditionen stieß, die ihrem angeborenen Sinn für Farbenreichtum und Formenfülle entgegenkamen.

Der Expressionismus faszinierte sie besonders, und bis heute sind ihre Bilder sehr ausdrucksstark und kraftvoll in der Forum- und Farbgebung.

Elementare Erlebnisse werden in subjektiver, eindrucksvoller Art und Weise ausgedrückt, sie sendet dem Betrachter Botschaften, die ureigene Eindrücke und Begebenheiten betreffen, aber auch religiös oder politisch sein können.


Orientalische Ornamentik verbindet sich mit linearen, abstrakt geometrischen und manchmal sehr naturalistischen Formen.

Rechtecke und Rhomben sind in Bewegung, leben ihr eigenes Leben, unterwerfen sich der Malerin und werden zu Möwen, Seeschwalben oder vielleicht auch zu Drachen.

Dem Betrachter ist es überlassen, die Bilder für sich zu interpretieren. Fliegen die Mustervögel davon oder sind sie gefangen in ihrem Raster, das ihnen die Gesetze der Ornamentik vorgibt ?

Ist die Farbe in den früheren Werken noch reduzierter, so gewinnt sie zunehmend an Farbkraft und Dynamik, Blau und Rottöne dominieren, so zum Beispiel in der "Pieta", die in dunklen Blau - und Violett - Tönen vom Schmerz aller Mütter um ihre verlorenen Söhne spricht - gleich ob im Orient oder im Okzident.

Lida Mahdavi wurde in Teheran, Iran, geboren. Sie studierte an den Kunstakademien Hamburg und München und hat lange in Thailand, Ägypten und in Rio de Janeiro gelebt. Heute lebt und arbeitet die Malerin in Brüssel.

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